Steuerunterlagen & Fristen für die Steuererklärung
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Fristen nach §149 AO; für die Steuerjahre 2022 bis 2024 mit den coronabedingten Verlängerungen nach Art. 97 § 36 EGAO.
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Wochenende — auf den nächsten Werktag verschoben (§ 108 Abs. 3 AO)Ihre Anlagen-Checkliste
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5 Punkte zur Genauigkeit dieser Übersicht
- Wählbar sind die Steuerjahre 2022 bis 2028. Für 2022 bis 2024 gelten die coronabedingt verlängerten Fristen nach Art. 97 § 36 Abs. 3 EGAO; für 2021 und früher ist auch die freiwillige Veranlagung schon abgelaufen.
- Die Fristverschiebung berücksichtigt Wochenenden und bundesweite Feiertage wie Neujahr — landesspezifische Feiertage (z.B. Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt) werden nicht einzeln geprüft.
- Individuelle Fristverlängerungen durch das Finanzamt auf Einzelantrag werden nicht berücksichtigt.
- Die Anlagen-Checkliste ist eine Orientierungshilfe, keine abschließende Aufzählung aller im Einzelfall nötigen Formulare.
- Dieser Helfer ersetzt keine Steuerberatung — für die verbindliche Einordnung ist eine Steuerberatung oder ein Lohnsteuerhilfeverein zuständig.
Alle Berechnungen laufen ausschließlich in Ihrem Browser, es werden keine Daten an einen Server übertragen; Eingaben bleiben auf diesem Gerät.
Häufige Fragen
Gilt die Frist 31. Juli bzw. Ende Februar für alle gleich?
Das ist die Regelfrist nach §149 AO ab Steuerjahr 2025: ohne steuerliche Vertretung bis 31. Juli des Folgejahres, mit Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein bis Ende Februar des übernächsten Jahres. Für die Steuerjahre 2020 bis 2024 galten coronabedingt längere Fristen nach Art. 97 § 36 Abs. 3 EGAO; für 2022 bis 2024 rechnet dieser Rechner damit — für 2023 etwa bis 2. September 2024 ohne und bis 2. Juni 2025 mit steuerlicher Vertretung.
Was ist der Unterschied zwischen Pflicht- und freiwilliger Veranlagung?
Eine Pflichtveranlagung liegt z.B. bei mehreren Arbeitsverhältnissen, Nebeneinkünften über dem Freibetrag oder Selbstständigkeit vor und hat eine feste Abgabefrist. Bei freiwilliger Veranlagung (Antragsveranlagung) besteht keine Pflicht, dafür aber eine vierjährige Festsetzungsfrist nach §169 AO — die Erklärung für ein Steuerjahr kann bis zum 31.12. vier Jahre später eingereicht werden.
Fällt die Frist auf ein Wochenende — was passiert dann?
Fällt die berechnete Frist auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag, verschiebt sie sich nach §108 Abs.3 AO auf den nächsten Werktag. Bundesweite Feiertage wie Neujahr berücksichtigt der Rechner; landesspezifische Feiertage werden nicht einzeln geprüft, das kann die tatsächliche Frist zusätzlich verschieben.
Werden Barzahlungen bei Handwerkerleistungen steuerlich anerkannt?
Nein. Nach §35a Abs.5 EStG ist die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen und haushaltsnahe Dienstleistungen ausdrücklich an eine unbare Zahlung (Überweisung) geknüpft, Barzahlungen werden vom Finanzamt nicht anerkannt.
Ersetzt dieser Helfer eine Steuerberatung?
Nein. Die Fristberechnung folgt den gesetzlichen Fristen, die Anlagen-Checkliste ist eine Orientierungshilfe und keine abschließende Aufzählung. Für die verbindliche Einordnung im Einzelfall ist eine Steuerberatung oder ein Lohnsteuerhilfeverein zuständig.